Die Ursachen für Energieflussstörungen

Die Ursachen für Energieflussstörungen im Meridiansystem sind vielfältig. Manche davon sind durchaus vermeidbar oder zumindest stark optimierbar, denn jedes Lebewesen, dass seiner Natur nach versorgt wird, und sich seinen spezifischen Veranlagungen gemäß entwickeln kann und darf, wird nicht so leicht aus seiner inneren Balance geraten und entsprechend weniger anfällig für (Zivilisations-)Krankheiten und Verhaltensstörungen sein.

Zu den Ursachen gehören:

  • Verletzungen / Operationen / Stürze / Unfälle
  • Narben (dazu zählen auch Brandzeichen beim Pferd und Kastrationsnarben)
  • Gliedmaßenfehlstellungen; Wirbelsäulen- und Gelenkblockaden
  • mangelhafte Zahn- und Krallenpflege
  • unphysiologische Fütterung und Haltung
  • dem körperlichen Entwicklungsstand nicht angepasstes Training
  • schlecht sitzendes Halsband oder Geschirr
  • negative emotionale Einflüsse, die den Hund ständig beunruhigen, ängstigen, abstumpfen oder aggressiv werden lassen, sei es durch Artgenossen oder Menschen, Über- oder Unterforderung, Bewegungsmangel und fehlenden Sozialkontakt zu Artgenossen
  • klimatische Einflüsse, wie Nässe, Kälte, Wind und Hitze sowie extreme Temperaturschwankungen, denen Hunde unter Umständen schutzlos ausgeliefert sind und denen sie sich nicht anpassen können (es gibt auch bei Hunden mehr oder weniger verfrorene Typen, und Individuen mit erhöhter Infektanfälligkeit und mangelhaften Abwehrkräften)

Unbehandelte Energieflussstörungen können natürlich ihrerseits zu erhöhter Verletzungsanfälligkeit, Fehlstellungen, Wirbelsäulen- und Gelenkblockaden, Zahn- und Kieferproblemen sowie auch zu Verhaltensstörungen führen.

Frei nach dem Motto: eine Energieflussstörung kommt selten allein, bedingen sie unbehandelt im Laufe der Zeit eine Kettenreaktion, die ganz unterschiedliche Symptome zu Tage fördern kann, welche erst einmal nicht in einen näheren Zusammenhang gebracht werden können. Schließlich sind alle Meridiane miteinander in einem großen Kreislauf vernetzt und eine Störung in einem Meridian wird unweigerlich auch zu Störungen in weiteren Meridianen führen.

Die Akupunktmassage kann demnach bei funktionalen Störungen im organischen, strukturellen, neurologischen sowie muskulären Bereich helfen. Sie kann außerdem die Wundheilung unterstützen, den Stoffwechsel verbessern, die Mikrozirkulation in den Blutgefäßen fördern und das Immunsystem stärken.

Um ernsthaftere Erkrankungen zu vermeiden, sollten bereits erste Warnsignale, die auf Energieflussstörungen hindeuten, therapeutisch abgeklärt werden:

  • Bewegungsunlust, schnelle Ermüdung
  • Berührungsempfindlichkeiten, lokal oder allgemein, bei der Fell- und Krallenpflege aber auch beim Anlegen von Halsband / Geschirr
  • Ungleichmäßiger Gang
  • stumpfes Fell, verzögerter oder unregelmäßiger Fellwechsel, haarlose Stellen, Juckreiz
  • aufgebissene oder aufgescheuerte Stellen
  • mangelhafte, atrophierte oder asymmetrische Bemuskelung
  • schlechter Allgemein- und Futterzustand, unklare Beschwerdebilder